Champions-League-Playoff: Große Bühne in Dortmund, bittere Nacht in Bergamo

Was für ein europäischer Abend in Dortmund. Flutlicht, Gänsehaut, dieser ganz besondere Klang der Hymne – und mittendrin durfte ich erneut als Moderator und Master of Ceremony im Auftrag der UEFA durch den Abend im Champions Club führen. Wenn der Fußball Tempel bebt, weiß man wieder, warum man diesen Job so liebt.

Heimsieg mit Strahlkraft

Das Hinspiel gegen Atalanta Bergamo war ein echtes Statement. Intensität, Tempo, Emotion – Borussia Dortmund zeigte, warum europäische Nächte im Ruhrgebiet ihren ganz eigenen Mythos haben. Der Heimsieg war verdient, hart erarbeitet und ein Versprechen für das Rückspiel in Italien.

Doch so ist der Fußball: Eine Woche später folgte in Bergamo die tragische Wendung. Große Leidenschaft, aufopferungsvoller Kampf – und am Ende doch das bittere Aus. Diese Mischung aus Euphorie und Enttäuschung gehört leider genauso zu diesem Wettbewerb wie die magischen Momente.

Bühne frei für Kreativität und Legenden-Talk

Bevor der Ball rollte, wurde es im Champions Club kreativ – und nostalgisch.

Mit Schnellzeichner Roberto Freire stand ein Künstler auf der Bühne, der in Rekordtempo beeindruckende Porträts entstehen ließ. Während draußen noch die Mannschaftsbusse vorfuhren, zauberte er mit wenigen Strichen echte Hingucker. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie Sport und Kunst an so einem Abend ineinandergreifen – beides lebt vom Timing.

Fußball-Talk mit einer BVB-Legende

Ganz besonders gefreut habe ich mich auf das Gespräch mit Jörg Heinrich. Eine echte Dortmunder Legende, Champions-League-Sieger, einer, der weiß, wie sich diese Spiele anfühlen. Am Ende stand dann aber das Aus in der Champions League. Kopf hoch, liebe Dortmunder.